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Dominikanische Republik

Es wird Zeit mit euch unseren letzten Urlaub in der dominikanischen Republik zu teilen! Ich kann nicht wirklich behaupten, dass dieser Blog ein „Reiseblog“ ist, obwohl Sebastian und ich noch einige Abenteuer mit euch teilen werden und noch einige vor uns haben! Eigentlich teile ich hier ja mein Leben mit euch. Bei diesem Eintrag aber möchte ich nicht nur die guten Seiten des Urlaubes erwähnen oder nur die perfekt bearbeiteten Bilder hervorheben, sondern euch auch einige Bilder aus dem echten Leben der Dominikaner zeigen. Ebenfalls möchte ich ehrliche Meinungen zu unserer Unterkunft loswerden und auch die schlechten Erfahrungen mit euch teilen! Beginnen wir ganz am Anfang.

Wir sind wegen einer Hochzeit am 30.11.2017 in die dominikanische Republik geflogen, da wir auch Hochzeitsfotografen sind. Die Hochzeit fand in Las Terrenas statt. Dieser Strand war einfach traumhaft und die Sonnenuntergänge einfach atemlos schön. Es gibt ein Fotoshooting mit mir und Sebastian und diesem wunderbaren Strand hier zu sehen. Die Kulisse war um einiges schöner als in Punta Cana aber hier gleich ein #realfact dazu: Die Strandflöhe waren das Schlimmste überhaupt!!! Ich habe noch im ganzen Urlaub (2 Wochen lang) meine Beine und Hände wund gekratzt!! Es war also kulissenmäßig einfach das Schönste aber zum Genießen ging es gar nicht!

So, die Reise ging nach der erledigten Arbeit direkt nach Punta Cana weiter. Wir haben uns einfach gedacht, wenn man schon in die DomRep fliegt, dann muss man ja nach Punta Cana. Muss aber nicht so sein, sind wir danach drauf gekommen. Wir haben uns also ein Auto gemietet und sind nach Punta Cana gefahren. Ziemlich verrückter Verkehr dort, aber man ist in ca. 5 Stunden angekommen. Wir haben uns am Flughafen in Santo Domingo ein Auto von der innländischen Firma Nelly gemietet und hatten eine gute Erfahrung damit.

In Punta Cana haben wir in einem 5 Sterne Hotel eingecheckt, das nicht grad billig war aber auch nicht das Teuerste. Wir waren im großen und Ganzen zufrieden, aber der Service beim Frühstück und Abendessen war wirklich sehr schlecht und absolut keine 5 Sterne wert. Ich würde persönlich dieses übergroße Resort nicht noch einmal buchen oder empfehlen. Es war so groß, dass wir vom Restaurant zur Lobby kleine Taxis oder den Transportzug verwenden mussten, die auch sehr rar waren.

#realfact Am Pool und am Strand wird man sehr oft angesprochen, ob wir nicht Ausflüge buchen wollen usw. Das war leider etwas ärgerlich.

Für den Saona Ausflug würde ich euch trotzdem empfehlen die inoffiziellen Angebote am Strand oder am Pool zu nutzen. Wir haben eben über unsere „vertrauenswürdige“ Agentur aus der Hotellobby gebucht, aber der Preis war es diesmal nicht wert. Alle Touristen wurden nämlich mit Bussen zu den „Speedboats“ gebracht, dort wurden wir dann bunt durchgemischt. Man bekam kein schnelleres, besseres oder gemütlicheres Boot. Wir haben pro Person für diesen Ausflug 70 Dollar (verhandelt!) gezahlt, aber andere nur 35 Dollar. Der Zwischenstopp bei einem „Natural Pool“ war wirklich unvergesslich! Hier seht ihr ein paar Bilder davon, in denen das Wasser wirklich glasklar ist. Dort hätte ich am liebsten den ganzen Urlaub verbracht, aber dafür muss man dann doch am Besten auf die Seychellen oder Malediven fliegen!
#realfact Saona ist auch vom Film „Fluch der Karibik“ so bekannt und daher auch voller Touristen!

Bei der Safaritour schaut man sich das Leben der Dominikaner an und darunter war auch ein Besuch auf einer Schule. Wir haben den Ausflug an einem Sonntag gemacht, daher stand die Schule leer, es gibt ein Foto davon. Das fand ich sooo schade! Ich habe mich schon so auf diese Kinderfotos gefreut! Kaum fährt man aus seinem Resort raus ist viel Armut zu sehen und man spürt eine ganz andere Atmosphäre. Die meisten Fotos sind direkt aus dem fahrenden Auto. Das Leben dort ist schwer und die Löhne niedrig. Die dominikanische Republik ist ein sehr armes Land, dessen bin ich mir bei diesem Ausflug bewusst geworden. Bei der Schule angekommen wurde uns gesagt, dass wir den Kindern des Dorfes kein Geld geben dürfen, auch wenn sie betteln. Wir dürfen nur im Schulgebäude spenden, damit den Kindern Bücher, Uniformen usw. vom Staat gekauft wird, denn die Eltern selber können es sich nicht leisten und schicken ihre Kinder deswegen nicht in die Schule, sondern eher zum Betteln. Ob der Staat hier wirklich hilft sei dahingestellt, ich hoffe sehr, dass es aber der Wahrheit entspricht… Natürlich konnten wir uns bei so einem Anblick nicht zurückhalten und haben unbemerkt Geld aus dem Auto geworfen, obwohl das auch angeblich strafbar ist. Sie liefen unserem Auto nach: „Dollar?  Dollar?“.. Schmissen uns Blumen ins Auto und liefen uns unermüdet nach. Und das spielte sich in jedem Dorf gleich ab. Der Anblick war wirklich herzzerreissend.
Ein interessanter Zwischenstopp war bei einer echten dominikanischen Familie. Es war wirklich spannend zu sehen wie sie leben und wie sie ihre Häuser einrichten. Wir durften reingehen und Fotos machen. Eine weitere Besichtigung war eine „Tabakfabrik“, die eigentlich keine Tabakfabrik war sondern einfach nur ein weiterer kommerzialisierter Shop mitten auf einer Ranch. Aber wenigstens wurde uns von einer Person gezeigt, wie eine Zigarre entsteht. Das grösste Highlight war absolut das Reiten! Wir sind noch nie geritten und diese Pferde waren so zutraulich und zahm! Wir konnten ohne Vorkenntnisse einfach los reiten. Gerne wollen wir dieses Jahr in Wien Nähe reiten lernen 🙂 Falls ihr Tipps habt, bitte her damit!

Wenn wir nochmal in die dominikanische Republik fliegen würden, würden wir einiges anders machen. Ganz ehrlich würde ich wahrscheinlich nicht mehr nach Punta Cana fahren, da es nicht so spektakulär war. Stattdessen würden wir uns den Norden genauer ansehen, dort soll es tolle Bergkulissen und Wasserfälle geben.
Ein Tipp noch: Wechselt schon am Flughafen mindestens 50 Euro entweder in dominikanische Peso oder in Dollar für die anfallenden Mautgebühren, die verhältnismäßig hoch waren. Falls ihr in die DomRep fliegt und noch Fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben!

 

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