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Ägypten

Sebastian und ich waren in Ägypten! 2011 haben wir dort Urlaub gemacht und da ich nun endlich einen eigenen Blog habe, kann ich diese tollen Erinnerungen mit euch  teilen! Unsere fotografische Reise hat bei diesem Ausflug tatsächlich stark Fuss gefasst… Ich bin selber noch immer sehr berührt von den Fotos und der ganzen Stimmung die wir dort eingefangen haben. Wann auch immer ich Zweifel an meinem Beruf oder an meine Fähigkeiten habe, schaue ich mir unsere allererste Reisereportage an und bekomme wieder Mut. Solltest du jemals an deine Fähigkeiten zweifeln, dann schau unbedingt auf deine Höhepunkte zurück! Mir hat es sehr geholfen. Nun ein paar Infos zu dieser Reise, zumindest an denen ich mich erinnern kann.

Einen ganztägigen Schnorchelausflug haben wir gemacht. Einfach wundervoll ein Naturriff so nahe zu erleben, die Farben- und Fischvielfalt war wirklich bemerkenswert. Am Schiff gab es köstliches traditionelles Essen und angenehme sommerliche Stimmung. Die Unterwasserfotos haben wir mit einer Einwegkamera gemacht, die wir vor Ort gekauft haben. Am Abend zurück gekehrt haben wir die Hotelshow und Cocktails genossen.

Am nächsten Abend hat uns ein unglaublicher Ausflug erwartet.
Wir sind nämlich in der Nacht (gegen 21 Uhr) mit dem Bus ca. 3 Stunden gefahren um dann gegen Mitternacht mit einer Touristengruppe den Berg Sinai (2.285 m) zu erklingen. Das Hauptergebnis dieser Reise war auf der Bergspitze den Sonnenaufgang zu erleben. Ich kann mich noch so gut an diesen Moment erinnern. Als wir oben angekommen sind, war ich sehr überrascht wieviele Touristengruppen eigentlich am Ziel angekommen sind. Wir waren sicher um die 100 Personen. Der Moment als man die Sonne am Horizont erblicken konnte, war spektakulär. Es wurde so leise, dass man seinen eigenen Atem hören konnte. Dieser Moment war himmlisch. Eine Gemeinsamkeit die wir als Zuschauer dieses Naturwunders teilten- einfach den Moment erleben und inne halten.
Danach haben wir alle gefrühstückt und das Runtersteigen erwartete uns. Unten angekommen haben wir ein Kloster besichtigt, wo angeblich der „brennende Busch“ aus der Mosesgeschichte gewesen sein soll.

Am nächsten Tag haben wir am Pool gechillt, denn Abends folgte der nächste Ausflug. Wir genossen Tagsüber oft die Sonne und Abends unternahmen wir viel. Diesmal ging es mit den Quads in die Wüste. Wir fuhren gemeinsam mit einem Quad, weil ich mich in der Dunkelheit nicht traute alleine damit zu fahren. Und siehe da, wir hatten eine beängstigende Erfahrung. Irgendwie ist es wirklich dazu gekommen, dass unser Motor abgestorben ist und die Gruppe uns nicht bemerkte und weiterfuhr. Wir standen beinhart in der Dunkelheit, mitten in der Wüste, ganz allein auf unserem Quad. Aus der Dunkelheit heraus lief uns ein kleiner Junge entgegen. Ich dachte: „Jetzt ist es vorbei mit uns.“ Ganz ehrlich, ich wusste nicht was passieren würde, ob wir nun beraubt werden würden oder etwas anderes. Aber man denkt ja einfach an alles. Der Junge stieg von vorne über unser Quad, machte beim Zünder etwas und startete den Motor wieder an! Wir schrien förmlich unsere Dankbarkeit in die dunkle Wüste hinein und fuhren so schnell wir konnten weiter. Unser Guide kam uns schließlich auch entgegen um nach uns zu sehen… Im Quartier angekommen gab es aufregende Shows, freundliche Menschen und köstliches selbst gemachtes Essen.

Kamelreiten ist natürlich auch ein Muss, aber eine ganz ungemütliche Sache sag ich nur! Sebastian hat auch ein Fotoshooting von mir gemacht, dass zur Mittagszeit stattfand. Wir haben schnell gelernt, dass das ein großer Fehler war. Am Abend konnte ich kaum schlafen da ich einen richtig unangenehmen Sonnenstich hatte und wie eine Tomate aussah. Aber die Fotos waren es natürlich letztendlich wert.

Das sind so ca. die Erinnerungen die ich noch von dieser Reise habe. Fotos sind das Wichtigste bei diesen Erinnerungen, ohne diese Fotos hätte ich mich sicher nur an die Hälfte erinnern können. Erinnerungsfotos sind wirklich das Schönste überhaupt! Nehmt euch immer eine Kamera mit beim Reisen und seid euch nicht zu „schade“ oder zu „gemütlich“ Fotos zu machen. Fotos sind doch das Einzige was uns allen als Erinnerung an Reisen und Momenten bleibt.

21. Mai 2017

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